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Regen? Egal!

Juchu! Mit einem tollen Feuerwerk startete das Cranger Partyvolk gestern in die Nacht. Nachdem die bunten Explosionen in den vergangenen Jahren eher öde daher kamen, bot das Feuerwerk diesmal viel Neues: Explosionen, die eine rote Herzchenform annahmen, funkelnde Sterne, die vom Himmel herab fielen oder besonders lange leuchtende Fontänen.

image Es ist für mich sogar das erste Mal, dass mir das Feuerwerk so richtig gut gefallen hat - also großes Lob an die Feuerwerker an dieser Stelle! Beim Abschlussfeuerwerk kann man übrigens nicht das Gleiche erwarten, weil dann andere Pyrotechniker ans Werk gehen. Vielleicht machen es die Konkurrenten noch besser. Aber um diese Vorlage zu übertrumpfen, müssen sie sich schon einiges einfallen lassen.

Hinterher am Steinmeister bestätigten mir einige Bekannte, dass sie das Feuerwerk ebenso gut fanden. Und da wir gerade schon mal beim Thema Steinmeister sind: Auf der Internetseite des bekannten Bierpavillons ist wie in den Jahre zuvor ein Livestream eingerichtet, der das Geschehen auf der großen Kreuzung Steinmeister/Break Dance/Revolution zeigt. Link zur Webcam: http://www.steinmeister.de/crange/webcam/stream.html

Wer gestern Abend schon einen Blick auf den Livestream geworfen hat, konnte Menschenmassen erblicken: Obwohl es am frühen Abend zunächst anständig, später leicht regnete, stürmten richtig viele Leute nach Crange! Schon im letzten Jahr sagten die Schausteller, dass sich Cranger Kirmesgänger nicht vom Wetter beeindrucken lassen - so auch gestern Abend. Wie voll wäre es denn bei Prachtwetter gewesen?

Mit den Crangetalern hat übrigens alles gut funktioniert!

Am gestrigen Freitagabend holte sich mein Bruder zunächst eine Schale Nudeln mit Süß-Sauer-Soße vom Chinamann, Kosten: 2,50 Euro. Dazu legte er zwei Crangetaler hin und bezahlte 50 Cent bar dazu – das ist der beste Weg. Denn Wechselgeld gibt es nicht, wenn man mehr Crangetalern hinblättert als benötigt.

Fast alle Buden und Fahrgeschäfte tragen Schilder mit der Aufschrift „Wir akzeptieren den Crangetaler“ und im Praxistest bewahrheitete sich dies auch. Bei der „Schwarzwaldchristel“ (gegenüber des Olympia-Loopings) habe ich für einen O-Saft einen Crangetaler bezahlt. „Aber stand auf der Karte nicht etwas von 2 Euro?“, dachte ich hinterher. Da hatte sich die Verkäuferin wohl zu meinen Gunsten geirrt.

Es gibt diesmal übrigens nicht zwei, sondern drei Lángos-Buden! Aus der Kirmesverwaltung hieß es vorher, dass nur zwei Fladenbrot-Verkäufer zugelassen sind. Ganz kurzfristig konnte sich aber der alteingessene Lángos-Produzent aus dem ehemaligen Europäischen Dorf doch noch auf dem Platz einnisten (gegenüber des “Sky Screamers”. Laut Schaustellerkollege Peter Stockmar hat Ildiko Molnar ein ziemlich trauriges Gesicht gezogen, weil sie in meinem kulinarischen Kirmesreport in der aktuellen Ausgabe des Herner Stadtmagazins ("inherne") nicht erscheinen konnte. Bei Redaktionsschluss waren es leider noch zwei Lángos-Buden…

Zum Abschluss des heutigen Blogs noch eine kuriose Beobachtung: Gegen 21.20 trauten sich gestern zwei dreiste Herren doch tatsächlich, direkt bei „Schwing“ an die Hecke zu urinieren – unter den Augen von circa 500 Kirmesbesuchern und ungefähr zwei Meter neben dem Schild „Toiletten“. Wenigstens standen die zwei mit dem Rücken zum Publikum…
 
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